Drei Kräfte sind in dem Begriff der Selbstkraft vereint:
Kopf, Herz und Hand
nach Johann Heinrich Pestalozzi (1746 - 1827)

Präambel zum Schulprogramm

Unsere Schule strebt an, die bei den Kindern vorhandene Offenheit, Aktivität und Lernfreude zu erhalten oder zu erwecken.

Kinder an unserer Schule sollen nicht auf ihre Schulleistungsfähigkeit reduziert, sondern als Persönlichkeit mit ihren Stärken und Schwächen angenommen werden. Der „Wert“ unserer Schüler bemisst sich nicht nach ihren Schul-Noten.

Schule und Eltern wollen sich gemeinsam darum bemühen, die Kinder zu einer realistischen Selbsteinschätzung zu führen und ihnen helfen, diese ohne Schwächung ihres Selbstwertgefühls zu akzeptieren.


Ziele der Schule

Unsere Schule soll nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch Erziehung verwirklichen, damit die Schüler Verantwortung für sich selbst und ihre soziale und natürliche Umwelt entwickeln können.

Im Vordergrund jeder Erziehung steht der Mensch als Individuum. Schule ist Hilfe auf dem Weg des Kindes zur Entfaltung seiner ihm eigenen ganzheitlichen Persönlichkeit, innerhalb der durch die Gemeinschaft gesetzten Grenzen.

Besonderen Wert legen wir darauf, dass unsere Schule erlebt wird als ein Ort,

  • wo intensiv gearbeitet wird,
  • wo man Fehler machen darf,
  • wo man gerne verweilt,
  • wo Lernen ansteckend ist,
  • wo eine Atmosphäre des gegenseitigen Vertrauens besteht.

Um diesen Ort lebendig zu erhalten, ist es nötig, dass Lehrer, Schüler und Eltern zusammenarbeiten.

Schule muss Basiswissen sowie grundlegende Werte und Einstellungen vermitteln, die die Jugendlichen befähigen, den Anforderungen der Gesellschaft gewachsen zu sein.

  • Zuverlässigkeit
  • Lern- und Leistungsbereitschaft
  • Ausdauer und Durchhaltevermögen, Belastbarkeit
  • Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit
  • Konzentrationsfähigkeit
  • Verantwortungsbereitschaft, Selbstständigkeit
  • Fähigkeit zur Kritik und Selbstkritik
  • Kreativität
  • Höflichkeit und Freundlichkeit
  • Konfliktfähigkeit
  • Toleranz
  • Akzeptanz von Autorität

Die Verwirklichung dieser Ziele ist nur möglich, wenn zwischen Elternhaus und Schule stete Zusammenarbeit gewährleistet ist und ein Konsens in der Erziehung durch nicht abreißenden Dialog zum Wohle der Kinder angestrebt wird.

Wir hoffen und wünschen, dass unsere Schule diese Gedanken und Ziele stets im Auge behält, damit sich die Schüler frei entfalten können und sie nicht eines Tages zu „Ton in des Töpfers Hand“ werden.

Die Schule erzieht heute Kinder, die sich in der Welt von morgen bewähren müssen in einer sich ständig wandelnden Gesellschaft.